Photovoltaikanlagen

Solarstrom / Photovoltaik ist ein Thema, das jeden beschäftigen sollte, der neu baut, modernisiert, sparen möchte oder etwas für die Umwelt tun will. Die Energieausbeute der Solarzellen hat sich über die Jahre stark verbessert und somit ist das Thema heute aktueller als je zuvor.

Wir gewähren Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Fakten rund um die Sonnenenergie.

Photovoltaik auf Wohnhaus

Solarzellen wandeln eintreffendes Sonnenlicht in elektrische Energie um. Im privaten sowie gewerblichen Bereich verbaut man Photovoltaik-Anlagen meist auf Gebäudedächern, wo sie der meisten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Produziert eine Anlage mehr Strom, als vom Gebäude verbraucht wird, speist sie diesen in das öffentliche Stromnetz ein, was dem Besitzer sogar eine finanzielle Vergütung einbringt.

Beim Umweltschonen sparen
Als regenerative Energie ist Solarstrom so ressourcenschonend wie Wind- und Wasserkraft. Abhängig von Lage, verwendeter Solarzellenart, Ausrichtung und Wetter erzielen Solaranlagen jährliche Erträge von 850 kWh/m² (Norddeutschland) bis hin zu 1200 kWh/m² (Süddeutschland).

Auch bei bewölktem Himmel können Solaranlagen aus dem diffusen Licht Energie gewinnen. Beim Installieren der Anlagen achten wir darauf, unnötige Abschattung der einzelnen Zellen, etwa durch Bäume, Kamine oder hervorstehende Dachfenster, zu vermeiden.

Die häufige Annahme, dass Solarzellen sich in Deutschland nicht lohnen und eher in südlichen Ländern zu großen Energieeinsparungen führen, sollte nicht zu pauschalisierend verwendet werden. Solarzellen liefern bei etwa 25 °C Umgebungstemperatur die besten Ergebnisse. In den meisten Ländern mit ganzjährig hoher Sonneneinstrahlung wird dieser Wert weit überschritten, sodass die Photovoltaikanlage im gemäßigten Klima Deutschlands mehr aus der vorhandenen Sonneneinstrahlung gewinnen kann.

Produziert man mehr Strom, als man verbraucht, besteht die Möglichkeit, staatlich subventionierte Einspeisevergütungen zu erhalten. Selbst wenn der produzierte Strom komplett selbst verbraucht wird, spart der Betreiber der Solaranlage beim verringerten Beziehen von Fremdstrom.

Ein großes Problem der Photovoltaik-Technik war früher, dass der Strom, der tagsüber erzeugt wurde, auch sofort verbraucht werden musste, da er ansonsten ins öffentliche Stromnetz floss. Besonders in den Abendstunden, die für gewöhnlich einen höheren Strombedarf in Haushalten aufweisen, musste dann wieder auf den klassischen “Strom aus der Steckdose” zurückgegriffen werden.

Intelligente Stromspeicher verhelfen Solaranlagen heute zu einer nie dagewesenen Rentabilität. Mit ihnen lässt sich tagsüber erzeugter Strom in Form von chemischer Energie speichern und je nach Bedarf abrufen.

Die unterschiedlichen Speicherarten unterscheiden sich in Anschaffungspreis, Langlebigkeit, Temperaturanfälligkeit, Umweltfreundlichkeit und Wartungsintensivität.

Bei Elektro Bartruff beraten wir Sie umfassend um sämtliche zu beachtende Aspekte beim Kauf und dem Anschließen eines Photovoltaik-Speichers.

Monokristalline Solarzellen bieten einen vergleichsweise hohen Wirkungsgrad von 14 bis 20 Prozent. Das Solar-Element besteht aus einer hochreinen Scheibe eines Siliziumkristalls. Daher sind monokristalline Solarzellen die teuerste Variante der Photovoltaik-Module.

Polykristalline Solarzellen kosten weniger, als das monokristalline Gegenstück, liefern aber auch nur eine Energieausbeute von 13 bis 17 Prozent. In der Herstellung wird Silizium verflüssigt und in Blöcke gegossen. Nach dem Erhärten zeichnet sich die bekannte splittrige Kristallstruktur ab.

Für eine ausführliche Beratung bezüglich der Vergütungssätze für Solaranlagen können Sie gerne einen Termin mit uns vereinbaren.

Weiterführende Links:

Beim Kauf eines Photovoltaik-Speichers besteht die Möglichkeit, einen staatlichen Zuschuss zu erhalten. Dies gilt für alle Anlagen, die seit Anfang 2013 eingerichtet wurden.

Um den Zuschuss zu erhalten, sollten Sie folgende Vorgaben beachten:

  • lediglich ein Batteriespeicher pro Photovoltaik-Anlage kann bezuschusst werden
  • die Leistung der Solaranlage darf 30 kWp nicht übersteigen
  • die Speichersysteme müssen mindestens 5 Jahre in Betrieb sein und sich in Deutschland befinden

Für weitere Informationen bezüglich Kreditkonditionen und Vorgehen beim Kauf und Installieren einer Photovoltaikanlage oder dem Nachrüsten eines Batteriespeichers stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Der Strom der Zukunft
Im Gegensatz zu erdöl- und kohlebasierten Energiegewinnungsmethoden wird uns die Solarkraft noch lange Zeit erhalten bleiben. Eine Investition in Photovoltaik ist deshalb eine Investition in die Zukunft. Das “Ernten” der Sonnenenergie ist umweltschonend und kostenlos – eine seltene Kombination.

Lebensdauer
Mindestens 25 Jahre ist die geläufige Standard-Lebenszeit einer Photovoltaik-Anlage, die auch von den meisten Herstellern garantiert wird. Dies schließt jedoch nicht aus, dass Anlagen auch nach 40 Jahren noch problemlos funktionieren können.

Absehbare Entwicklung
Neben dem Schwinden fossiler Brennstoffe sprechen viele Aspekte für die Verwendung von Solar-Anlagen. Das langfristige Schonen der Umwelt sowie die staatlichen Fördergelder und der geringere Bedarf an Fremdenergie sind nur einige der Aspekte, die Photovoltaik auch auf lange Sicht in der Zukunft immer attraktiver werden lassen.
Für eine umfassende Beratung rund um das Thema Solar-Energie können Sie gerne mit uns einen Termin vereinbaren.

Gesetzliche Anforderungen an Photovoltaik-Anlagen
In den meisten Fällen benötigen Sie keine gesonderte Genehmigung für den Bau einer Photovoltaik-Anlage. Einzelne Bundesländer können hier die Ausnahme bilden, sofern es spezielle Vorgaben im Planungsrecht gibt. Baudenkmäler in unmittelbarer Nähe können dem Vorhaben im schlimmsten Fall einen Strich durch die Rechnung machen. Aufgrund ihrer Funktion und Verwendung gelten Photovoltaik-Installationen sowohl als Bauteile, als auch als elektrische Anlagen und müssen daher den gesetzlichen Anforderungen beider Elemente gerecht werden. Dies beinhaltet Regelungen bezüglich Stromanschluss, Statik, Brandschutz und weitere.
Die erstmalige Inbetriebnahmen der Anlage muss durch einen zugelassenen Elektroinstallateur erfolgen – wir sind hier Ihr Ansprechpartner.

Denkmalschutz
Handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude, muss zunächst eine Genehmigung der zuständigen Denkmalbehörde eingeholt werden.